Freie Unabhängige Wähler-Gemeinschaft Königs Wusterhausen
 

Diepensee

Diepensee ist der kleinste aller Ortsteile mit rund 300 Einwohnern. Er musste dem Berliner Flughafen BER weichen und gehört nach der Eingemeindung im Jahr 2004 als Ortsteil zur Stadt Königs Wusterhausen.

Eine zentrale Rolle im Ort spielt das Dorfgemeinschaftshaus mit seinem Saal und seiner Bowlingbahn.


 



Die Klinker der Freiwilligen Feuerwehr Diepensee sind aus dem Bestand von Alt Diepensee.





Diepensee vom höchsten Punkt des Rundwanderweges.






Die Geschichte Diepensee´s geht zurück bis ins Jahr 1472.

Der ursprüngliche Ort Diepensee lag ca. 7 km nordwestlich seiner heutigen Stelle, denn durch den Bau des Flughafens Berlin Brandenburg wurden die damals 335 Einwohner des Ortes bis Ende 2004 unter intensiver Beteiligung an den Planungsarbeiten umgesiedelt. So entstand wiederum ein neuer Standort mit dörflichem Charakter in dem die Einwohner eine neue Heimat finden konnten. Heute befindet sich nun der komplett neu erschaffene Ort Diepensee, nördlich des KWer Ortsteils Deutsch Wusterhausen.

Im Zusammenhang mit der Verlegung des Ortes und den Bauarbeiten des neuen Flughafens traten umfangreiche und sehr gut erhaltene Funde des bis dahin fast unbekannten, mittelalterlichen Diepensee´s zu Tage. Auf ca 14 Hektar konnte ein komplettes Angerdorf mit einem See und umschließenden Straßen, ja sogar zahlreiche Hauskeller aus Feldsteinen und der Grundriss einer kleinen Dorfkirche im romanischen Stil und Friedhof des mittelalterlichen Diepensee ausgemacht werden.

Durch tiefer greifende Untersuchungen wurden insgesamt günstige Lebensumstände für die damaligen Dorfbewohner im mittelalterlichen Mark Brandenburg rekonstruiert.

Im heutigen Diepensee fühlen sich die meisten Diepenseer sehr gut angekommen und achten sehr auf die Erhaltung des dörflichen Charakters des Ortes mit heute aktuell 327 Einwohnern. 

Quellen: Stadt Königs Wusterhausen, Wikipedia, MAZ